Steinerner Weg

Kursangebot "Letzte Hilfe" am 14.09.2019

Letzte Hilfe“ – ein Kurs nach Dr. med. Georg Bollig

Fast immer „erwischt“ es uns unvorbereitet: Ein geliebter Mensch erkrankt schwer und wir müssen damit rechnen, dass er oder sie in absehbarer Zeit sterben wird. Wie gehen wir damit um? Welche Unterstützung gibt es für uns? Und was ist hilfreich zu wissen für die, die schwer erkrankte oder sterbende Angehörige oder Freunde und Freundinnen begleiten möchten?

Der Kurs „Letzte Hilfe“ vermittelt Basisinformationen für das Umsorgen von schwerkranken und sterbenden Menschen. Er enthält folgende Themenblöcke:

  1. Sterben als ein Teil des Lebens
  2. Vorsorgen und entscheiden
  3. Leiden lindern
  4. Abschied nehmen

Da die Zahl der Teilnehmenden auf 20 Personen begrenzt ist, bitten wir um Anmeldung.

Veranstalterin: Kirchengemeinde Rosengarten, Pastorin Katharina Behnke

Referentinnen: Pastorin Anne Rieck, Beauftragte für Hospiz- und Pallistivseelsorge im Kirchenkreis Hittfeld; Sabine Zimdahl, stellvertretende Pflegedienstleitung im Hospiz Nordheide in Buchholz

Ort: Gemeindehaus Kreuzkirche Nenndorf, Kirchenstraße 1, 21224 Rosengarten

Zeit: Samstag, 14. September, 14 Uhr bis 17.30 Uhr

Kosten: Die Teilnahme ist kostenfrei

Anmeldung: Im Kirchenbüro Nenndorf unter 04108/7167 oder kg.rosengarten-nenndorf@evlka.de 

Gebet für Kranke

Jeweils um 17:00 Uhr in der Thomaskirche Klecken

Herzliche Einladung zur Teilnahme wenn Sie möchten, dass wir für Sie beten oder wenn Sie an unserer Gebetsrunde für andere teilnehmen möchten. Einmal im Monat treffen wir uns in der Thomaskirche, um miteinander zu sprechen, voneinander zu hören und füreinander zu beten. Dazu leiten uns Worte und Lieder aus der Bibel an. Wir vertrauen darauf, dass Gott uns auf unser Gebet hin innerlich stärken kann.

Die nächsten Termine sind am:

  • Freitag, 30. August 2019

 

 

Besuchsdienst

Seit Jahrzehnten gibt es den Besuchsdienst in unserer Gemeinde. Die Frauen dieser Gruppe besuchen Seniorinnen und Senioren zu Geburtstagen. Dabei nehmen sie den Menschen in seiner ganz persönlichen Situation wahr. Manchmal in froher Geburtstagsrunde, manchmal in einem sehr vertraulichen Gespräch oder nur durch einen leichten Händedruck am Krankenbett.

Die Gruppe trifft sich monatlich zu einem gegenseitigen Gedankenaustausch und erhält dabei Anregungen für die Geburtstagsbesuche.

Einmal in Jahr feiern Besuchte und Besucherinnen einen Seniorengottesdienst. Diesen Gottesdienst gestaltet die Gruppe gemeinsam mit der Pastorin. 

 

 

Altenclub in Klecken

Seit 1975 gibt es den Altenclub in Klecken.

Jeden Mittwoch von 15:00 - 17:00 Uhr treffen sich hier ca. 30 SeniorInnen aus Klecken, Eckel und neuerdings auch aus Nenndorf. Nach gemütlichem Kaffeetrinken bei lebhaftem Plausch in vertrautem Kreise wird gesungen, gelacht und vorgelesen. Es werden je nach Thema Bilder, Dias oder Filme angeschaut und Körper und Geist mit Sitztänzen und Gedächtnistraining bewegt.

Steht ein Geburtstag an, wird der Platz des Geburtstagskindes geschmückt, es wird ein Lied gesungen und eine Blume mit Glückwünschen überreicht.

Am 1. Mittwoch im Monat gestaltet Frau Pastorin Blaffert den Altenclub.

Seit Gründung des „Altenclubs“, gibt es eine gut eingespielte Zusammenarbeit zwischen der Kirchengemeinde und dem DRK Ortsverband Klecken.

Die Damen, die sich für die Seniorenarbeit in unserer Gemeinde engagieren sind ebenfalls ehrenamtlich für das Rote Kreuz vor Ort tätig. So liegen Treffen, Ausfahrten oder auch gemeinsamen Feiern oft in den gleichen Händen, unter der Leitung von Eike Cohrs und der Mitarbeit von Angelika Henning, Edda Hübner, Elke Kerkeling, Marion Meyer, Ilse Schoedon, Heike Stylianou, Margret Timm und Hanna Viedt.

Der Altenclub findet nicht am 2. Mittwoch im Monat statt! (Tag der gemeinsamen Mahlzeit).

"Einen fröhlichen Lärmpegel und Lachen nehme ich wahr; wenn ich am Mittwochnachmittag den Gemeinderaum betrete. Die meisten Gäste sind schon da; begrüßen sich herzlich und unterhalten sich angeregt. Eine warme Atmosphäre umgibt mich, und das freut uns Gastgeber sehr, Frau Pastorin Dorothea Blaffert und mich als Vertreterin des Ortsvereins Klecken des DRK, denn wir laden gemeinsam zu diesem Nachmittag ein. Und das schon seit 1975!

Unseren Ortsverein gab es ja schon seit 1966, und der hatte sich unter der Leitung von Hanne von Selzam unglaublich positiv entwickelt. Unsere Schwerpunkte damals waren der Sanitäts- und  Blutspendedienst, die Mütterberatung (es gab zu dieser Zeit noch  keinen Arzt in Klecken), und wir arbeiteten bereits damals sehr freundschaftlich und eng mit der politischen Gemeinde zusammen.
So besuchten wir alte Menschen und organisierten die jährlichen Senioren-Weihnachtsfeier und den Senioren-Jahresausflug. Als dann 1973 in Klecken eine Pfarrstelle eingerichtet wurde und Pastor Horst Schubert mit seiner Familie nach Klecken zog, ergab sich für uns eine neue Perspektive.
1973 gab es hier im Ort ja weder Pfarr- noch Gemeindehaus. Von der Landeskirche wurden deshalb eine Wohnung und ein gesonderter Raum  angemietet. Letzterer wurde auch Gruppen außerhalb der Kirchengemeinde zur Verfügung gestellt. Das war nun der Zeitpunkt, dass in persönlichen Gesprächen zwischen Ehepaar Horst und Elke Schubert sowie Hanne von Selzam überlegt und entschieden wurde, gemeinsam zu einem „Nachmittag für die ältere Generation“ einzuladen.
Welch sinnvolle Entscheidung! Bis heute arbeiten wir freundschaftlich und eng zusammen, und das schon seit 1989 in unserem schönen Gemeindehaus. Wir treffen uns Mittwochnachmittag um 15.00 Uhr. Einmal im Monat kommt Frau Blaffert zu uns, und an den anderen Mittwochnachmittagen (auch in den Ferien) gestalten wir vom DRK die zwei Stunden. Lassen Sie sich nicht von dem Namen „Altenclub“ täuschen. Natürlich trinken wir gemütlich Kaffee, aber danach wird es lebendig.
Wir singen, bewegen uns nach Musik, strapazieren unser Gedächtnis und bewegen die Welt. Aktuelle Themen sind uns wichtig. Doch es wird auch vorgelesen, und das Lachen kommt nicht zu kurz.

Was mich besonders freut, ist die Tatsache, dass Neuankömmlinge sich recht schnell heimisch bei uns fühlen und dass sich immer wieder Freundschaften bilden.

Falls Sie sich angesprochen fühlen, besuchen Sie uns. Wir heißen Sie herzlich willkommen."

Eike Cohrs
DRK Ortsverein Klecken
Telefon: 04105 7324
E-Mail: eike-cohrs@web.de

 

 

Spielenachmittag

Bei „Mensch ärgere dich nicht“ und anderen interessanten Brett- und Kartenspielen geht es „heiß“ her. Wer einen lustigen Nachmittag verbringen möchte, ist am 2. Freitag im Monat um 15:00 Uhr in das Gemeindehaus in Klecken eingeladen. In den Wintermonaten findet dieses Treffen zusätzlich auch am 4. Freitag im Monat statt.

Nähere Informationen bei Hanna Viedt, Tel. 04105 – 55 63 20

 

 

Gemeinsame Mahlzeit

Immer am 2. Mittwoch im Monat bereiten Hanna Viedt, Renate Ziganki, Monika Baucke und Rosi Meier im Gemeindehaus Klecken eine leckere Mahlzeit vor. Was es Schönes gibt, wird vorher nicht verraten! Pünktlich um 12:00 Uhr ist der Tisch gedeckt und für 3 € wird eine köstliche Mahlzeit serviert. 

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, Sie sind herzlich willkommen! Die nächsten Mahlzeiten finden am 14. August, 11. September und 9. Oktober 2019 statt.

Das Treffen des Altenclubs entfällt an den Tagen, an denen die gemeinsame Mahlzeit stattfindet.

Lichtblick

Die Gruppe "Lichtblick" ist ein offener Gesprächskreis für Menschen, deren Absicht es ist, ohne Alkohol zu leben.

Diese Treffen finden im Rhythmus von 14 Tagen immer montags um 19:30 Uhr im Gemeindehaus Klecken statt.

Nähere Informationen bei:

Dietmar Lück, Tel. 0174 - 37 26 818

Senioren-Geburtstagsfeiern

Senioren-Geburtstagsfeiern gibt es seit 2014 vierteljährlich im Nenndorfer Gemeindehaus und seit 2017 auch in der Thomaskirche Klecken.

Wenn Sie 75 Jahre oder älter werden, erhalten Sie eine Einladung für die im Januar, April, Juli und Oktober stattfindenden Kaffeetafeln. Sie müssen sich nur anmelden, das erleichert unsere Planung. Wir verwöhnen Sie mit einem Sekt, Kaffee, "himmlischen Torten" und mit einem bunten Programm mit viel Musik zum Mitsingen. Außerdem gibt es genügend Zeit für einen Kaffeeklatsch.

 

Fahrradwerkstatt für Flüchtlinge

Das Schrauberteam trifft sich nach Absprache in der Regel zu den Terminen des Welcome Cafés in der Thomaskirche am Container in Klecken, um Fahrräder an Flüchtlinge, die noch kein Rad besitzen, auszugeben und um Bikes zu reparieren. 

Aktuell sind wir auf der Suche nach Fahrrädern jeder Art.  

Dazu ist immer einer von uns "kundigen" Schraubern dabei. Es geht aber nur mit mindestens zwei Personen, die sich um die Reparaturen kümmern und ein/e Schrauber/in für die Schreibarbeit und die Geldangelegenheiten. 

Kleine Reparaturen werden vor Ort erledigt, für umfangreichere Arbeiten nehmen wir die Räder mit nach Hause. Diese Reparaturen werden z. Zt. von drei Schraubern durchgeführt. 

Über weitere Helfer würden wir uns sehr freuen. Wer also Lust hat uns zu unterstützen ist herzlich willkommen. Schrauberkenntnisse wären gut, sind aber nicht unbedingt erforderlich. 

Kontakt: fl-hilfe-eckel-klecken@t-online.de oder Pfarrbüro Klecken Tel. 04105-76555.

 

Termine für Welcome-Café in Klecken und Tötensen

So., 11.08.19  Ausfahrt an die Ostsee

Fr.,  16.08.19 von 17:30 – 19:30 Uhr

So., 01.09.19 von 16:00 – 18:00 Uhr

Fr.,  13.09.19 von 17:30 – 19:30 Uhr

So., 06.10.19 von 16:00 – 18:00 Uhr

Fr.,  18.10.19 von 17:30 – 19:30 Uhr

So., 03.11.19 von 16:00 – 18:00 Uhr

Fr.,  15.11.19 von 17:30 – 19:30 Uhr

So., 01.12.19 von 16:00 – 18:00 Uhr

So., 15.12.19 von 16:00 – 18:00 Uhr

Ort: Gemeindehaus Klecken, An der Thomaskirche 3, 21224 Rosengarten-Klecken

Kontakt: fl-hilfe-eckel-klecken@t-online.de oder Jörg Leiteritz 0151 – 67 79 40 97 oder

                info@fhko-rosengarten.de

 

Treffen im „Haus Nr. 1“, Zur Waldtreppe 1, 21224 Rosengarten-Tötensen:  Jeden Montag um 18:00 Uhr

Kontakt: Jörg Leiteritz 0151 – 67 79 40 97 oder info@fhko-rosengarten.de

Welcome-Café Treffen für Flüchtlinge

Mittlerweile ist ein wenig Alltag eingekehrt in das Leben der Flüchtlinge vor Ort: Regelmäßige Sprachkurse in Eckel und Buchholz, Beschäftigungsangebote, z.B. am Gemeindehaus der Kirche und am Kiekeberg, feste Arbeitsstellen, z.B. bei EDEKA, REWE und im Hoflädle Eckel.

Rückblick auf die Flüchtlingsarbeit seit 2013  –  Dank an alle Unterstützer

Am 22. November 2013 haben wir zum ersten Mal zu einem Abend zum Kennenlernen im Gemeindehaus Klecken aufgerufen und eingeladen. Eine kleine Gruppe Ehrenamtlicher war bereit, Menschen aus anderen Herkunftsländern, die zu uns geflüchtet waren, kennenzulernen und sie zu unterstützen. Seitdem laden wir regelmäßig ins Welcome Café ein, bieten Sprachkurse und Begleitung an, haben einen Container als Fahrradwerkstatt erworben, laden zu Ausflügen ein, fördern das Miteinander und suchen den Kontakt zu den verwaltenden Behörden sowie zu den anderen ehrenamtlichen Gruppen, die sich engagieren. 

Die meisten der Geflüchteten wohnen in den zugewiesenen Unterkünften, wenige haben eine eigene Wohnung gefunden, viele arbeiten in der näheren Umgebung, einige haben Ausbildungsplätze gefunden und wieder andere sind ehrenamtlich in der Kirchengemeinde engagiert. Die Deutschkenntnisse haben sich deutlich verbessert und die Kinder gehen in den Kindergarten oder in die Schule. Noch immer treffen wir uns regelmäßig im Gemeindehaus der Kirche, halten den Kontakt und freuen uns, wenn Menschen zu uns kommen, die mithelfen möchten. 

Als Mitarbeitende im Team der Ehrenamtlichen habe ich viel gelernt von Menschen, Ländern und Schicksalen. Wir als Gruppe wissen um unsere Möglichkeiten und Grenzen und sind dankbar über das gute Miteinander vor Ort, dankbar für das Vertrauen der Menschen in unseren Rosengarten Dörfern. Viele positive und mutmachende Geschichten von Begegnungen und Entwicklungen können wir erzählen. 

An dieser Stelle möchte ich Danke sagen - stellvertretend für viele. Seit 2013 haben uns viele Spenden erreicht. Damit konnten wir 2015 nach dem Hausbrand am Bahnhof zeitnah helfen, wir konnten den Container erwerben und dort die Fahrradwerkstatt einrichten, und wir konnten in den vergangenen Jahren Zuschüsse (z.B. für Anwaltskosten, Fahrtkosten, Fortbildungskosten, Unterrichtsmaterial) auszahlen und Unterstützung leisten, z.B. bei der Ausstattung von Wohnungen. Eine große Freude waren die Nähmaschinen, die nach einem Aufruf im Gemeindebrief abgegeben wurden und nun in Gebrauch sind. Ebenso sind die Kleiderspenden, Decken und Schuhe für Erwachsene und Kinder ein wichtiger Beitrag zur Hilfe vor Ort gewesen. 

„Bitte danken Sie den Menschen für diese Spenden“, höre ich oft und möchte diesen Dank nun weitergeben und sagen, dass damit wirklich Hilfe geleistet werden konnte, damit Integration in unsere Gesellschaft nicht nur ein Wort bleibt, sondern durch Sprache, Arbeit und Lebenssicherheit umgesetzt werden kann. 

Herzlichen Dank allen, die zu dieser Hilfe beigetragen haben, so dass wir vor Ort ganz unbürokratisch helfen konnten und auch weiterhin noch können.


Pastorin Dorothea Blaffert