
Menschen erzählen sich vermutlich schon seit rund 3000 Jahren Geschichten. Erzählen ist somit eine der ältesten Traditionen der Menschheit. Wissen, Regeln, Erfahrungen und Erlebnisse wurden auf diese Art weitergegeben. So bildeten Geschichten die Grundlage für soziale Bindungen und für Kultur.
Bis heute hat das Erzählen nichts von seiner Faszination verloren. Auch die Geschichten der Bibel wurden zunächst mündlich weitergegeben. Diese Tradition halten wir lebendig und laden ein zu einem Abend voller biblischer Geschichten, in denen sich auch nach Jahrtausenden immer noch Überraschendes, Neues und Ungeahntes verbirgt.
An einem frühen Sommerabend wollen wir den Erlebnissen und Erfahrungen der Bibel einen besonderen Raum geben: im Feuerschein im Innenhof der Kreuzkirche Nenndorf.
Ermutigung, Lebensfreude, Erstaunen, Trost, Zorn. All das und noch viel mehr steckt in den alten Texten und bietet vielfältigen Anlass zum Nachdenken und zum Gespräch. Musik verbindet die einzelnen Geschichten, Gebet und Segen geben dem Abend einen Rahmen. Und im Anschluss wird es bei Getränken im Feuerschein viel Zeit zum Austausch geben.
Wir laden ein zu einem überraschenden Abend voller Geschichten am Sonntag, den 14. Juni 2026 um 17:00 Uhr im Innenhof der Nenndorfer Kreuzkirche!
Zu Gast sind Ingelore Heine und Stephan Jannasch.
Diakonin Cornelia Rubach
„Ich glaube an Gott, … den Schöpfer des Himmels und der Erde,“ sprechen wir im Glaubensbekenntnis. Sonne, Mond und Sterne tauchen in vielen Kirchenliedern auf. Biblische Psalmen fordern Himmel und Erde, Sonne und Mond, Hagel und Schnee dazu auf, ihren Schöpfer zu loben. Christlicher Glaube ist nicht nur eine Sache zwischen Mensch und Gott, sondern er ist eingebettet in einen Raum, der viel größer ist als wir selbst. Von der Bibel bis in die Gegenwart haben Bilder und Symbole aus dem Kosmos den Glauben geprägt. Staunend erheben wir den Blick in den Nachthimmel, neugierig schauen wir in die Wetter-App, bangend sehen wir Klimaveränderungen entgegen. Dabei ist zu spüren, dass wir auf den Lauf der unbelebten Natur um uns herum, jedenfalls als Einzelne, keinen Einfluss haben.
In den Sommerferien stehen die sechs Sonntagsgottesdienste wieder unter einem gemeinsamen Oberthema. Dieses Jahr geht es in der „Sommerkirche“ um die Frage, was der Kosmos und die unbelebte Natur mit Gott und dem christlichen Glauben zu tun haben. Jeder der sechs Gottesdienste widmet sich einem Element des Kosmos, über das wir nachdenken, beten und singen wollen.
Herzliche Einladung!
5. Juli: Klecken, Vikar Krusche
„Wie schön leuchtet der Morgenstern“: Jesus Christus und die Venus
12. Juli: Vahrendorf, Vikar Krusche
„Der Wolken, Luft und Winden gibt Wege, Lauf und Bahn“: Gott und das Wetter
19. Juli: Vahrendorf, Pastor Arndt
„Sonne der Gerechtigkeit“: Gott und die Sonne
26. Juli: Klecken, Pastorin Behnke
„Seht ihr den Mond dort stehen?“: Maria und die Mondsichel
2. August: Nenndorf, Pastorin Behnke
„Weißt du, wie viel Sternlein stehen?“: Gott, der Sternenhimmel und die große Leere
9. August: Nenndorf, Pastor Arndt
„Gott hat das erste Wort“: Gott und der Urknall
Bringt Abwechslung in den Sonntag! - Thomaskirche Klecken 17:00 Uhr
Nach dem Kaffeetrinken ist vor dem Sonntagskrimi! Wir laden ein zu einem neuen, zusätzlichen Gottesdienst am Sonntagnachmittag um 17:00 Uhr in der Thomaskirche Klecken. Wir singen neue Lieder, wollen alle Sinne ansprechen, bieten Kulturelles und Kulinarisches. Eingeladen sind Jugendliche und solche, die sich jung fühlen und offen sind, neue Zugänge zu ihrem Glauben zu suchen.
Die nächsten Termine:
Diakonin Cornelia Rubach